LASEK/PRK
LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) und EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis)

lasekLASEK/PRK und EPILASIK sind eine Weiterentwicklung der PRK. Sie sind generell eine Alternative zur LASIK und werden z. B. angewandt, wenn die Hornhaut zu dünn für eine LASIK-Operation ist.
Physisch ist diese Operationsmethode deutlich sanfter als LASIK, da nur das Epithel abgetragen, also eine dünne Gewebeschicht auf der Hornhaut. Anschließend wird auf der Hornhautoberfläche der Laser-Eingriff durchgeführt und das Epithel wächst in etwa vier Tagen kreisförmig wieder zu.
Die postoperativen Schmerzen sind stärker als bei der LASIK, aber geringer als bei der PRK. Da es keine Flap-Komplikationen gibt, ist es eine sinnvolle Alternative zu LASIK bei erhöhter Traumagefahr (z. B. Polizisten, Kontaktsportler) oder bei dünnerer Hornhaut. Behandelbar sind Kurzsichtigkeit bis ca. -6 D, Weitsichtigkeit bis ca. +3 D und/oder Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) bis ca. 4 D.

Im Gegensatz zur LASIK-Methode wird bei LASEK/PRK anstelle der Hornhaut nur das Epithel mit einer Alkohollösung (bei LASEK) oder einem stumpfen Hobel (Mikrokeratom, bei EPILASIK) gelöst und auf die Seite geschoben. Bei Epi-LASIK dient die Epithelschicht dann als natürlicher Wundverband. Auf einen Schnitt in das Hornhautstroma (wie bei der LASIK) kann also verzichtet werden.
Bis zum Wiederanwachsen des Epithels nach ca. 4-5 Tagen wird eine Verbandlinse eingesetzt.

PRK (Photorefraktive Keratektomie)
Bei der LASEK/PRK-Methode wird das Epithel entfernt (meist mit Hilfe chirurgischer Instrumente) und dann das Auge oberflächlich gelasert.
Das Epithel wächst innerhalb einiger Tage nach. Da es im Gegensatz zu LASIK und LASEK keinen „lebenden Wundverband“ gibt, treten postoperativ oft starke Schmerzen und Narbenbildung auf. Es kann zu kleinen Trübungen der Hornhaut („Corneal Haze“) führen, die langwierig sind und behandelt werden müssen.
Daher wird die Methode immer seltener angewandt.

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